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Web Original

Wo ist Fluffy?

From the January 2022 issue of The Herald of Christian Science

Dieser Artikel erschien ursprünglich am 22. November 2021 im Internet.


Meine kleine Schwester Laurel saß auf Mamas Schoß und weinte. Mama hatte die Arme um sie gelegt und redete mit ihr, aber Laurel hörte nicht auf zu weinen. Was mochte passiert sein?

Mama hat mir dann erklärt, dass Laurel am Tag vorher ihre kleine weiße Stoffkatze Fluffy mit in den Kindergarten genommen hatte. Aber jetzt war Fluffy nirgends zu finden.

„Vielleicht hat sie sie auf dem Heimweg verloren“, sagte Mama. Dann hat sie mich gebeten, nach Fluffy zu suchen.

Ich hatte meine Schwester lieb und wollte gern helfen. Ich habe mir den Mantel, die Mütze, Stiefel und roten Handschuhe angezogen und die Haustür aufgemacht. Überraschung: Es hatte in der Nacht viel geschneit. Alles war weiß. Wie sollte ich da die kleine weiße Fluffy finden?

Dann ist mir etwas eingefallen, das ich in der Sonntagsschule der Christlichen Wissenschaft gelernt hatte. Es waren Worte aus der Bibel: „Gott ist Liebe“ (1. Johannes 4:8). Das bedeutet, dass Gott jeden von uns liebhat und versorgt. Unsere Lehrerin hatte uns gesagt, dass wir Gott als unseren besten Freund betrachten können. Wenn wir ein Problem haben, können wir Gott um Hilfe bitten. Gott redet mit jedem von uns, indem Er uns gute Ideen, auch Engelsbotschaften genannt, schickt, die uns sagen, was wir tun sollen. Wir müssen nur in unseren Gedanken auf sie lauschen.

Ich habe Gott gebeten, mir zu helfen, als ich im Schnee lief, und Ihm gesagt, dass ich meine Schwester liebhatte und ihr gern helfen wollte. Ich habe versprochen, sehr genau aufzupassen, um Seine guten Ideen zu hören. Ich war froh, dass Engel bei mir waren.

Ich bin die sieben Häuserblocks zum Kindergarten ganz langsam gegangen und habe versucht, Fluffy im Schnee zu entdecken. Als ich ankam, ohne das Stofftier zu finden, bin ich umgekehrt. Ich war etwas entmutigt.

Doch dann ist mir eingefallen, dass ich Gott bitten konnte, mir zu sagen, was ich tun sollte. Genau in dem Moment ist mir der Gedanke gekommen, an der nächsten Straßenecke nach rechts abzubiegen. Kurz darauf sind mir kleine blaue Punkte im Schnee aufgefallen. Ich habe mich gebückt, um genauer hinzusehen. Das waren die beiden blauen Augen von der flauschigen Stoffkatze! Ich habe Fluffy vom Schnee befreit und mich so gefreut! Mit Fluffy im Arm bin ich so schnell nach Hause gelaufen, wie ich nur konnte.

Ich rannte ins Haus, zog meine Stiefel aus und lief zu meiner Schwester. Als Laurel Fluffy in meinem Arm sah, hat sie sie schnell genommen und fest umarmt.

Hinterher habe ich Mama erzählt, wie ich Gott gebeten habe, mir zu helfen. Sie hat sich so gefreut wie ich, dass Gottes Engelsgedanken mich zu Fluffy geführt haben. Und weißt du was? Ich habe nie vergessen, dass Gott jeden von uns liebhat und uns hilft, wenn wir Ihn bitten. Wir müssen nur zuhören.

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Mary Sands Lee, Christian Science Sentinel, July 7, 1956

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