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Wohllautendes

Im Sonnenlicht der Wahrheit leben

From The Herald of Christian Science - July 15, 2021


Ich hatte einmal einen Rosenstrauch im Vorgarten, der im Schatten stand und nie blühte. Ich verstand nicht, warum. Ich weiß nicht mehr, wie lange er dort war, bevor ich Nachforschungen anstellte und erfuhr, dass Rosen Sonne statt Schatten brauchen.

Also pflanzte ich die Rose nach hinten an eine sonnige Stelle. Sie wurde fast umgehend größer und kräftiger. Kurz darauf entstanden überall wunderschöne, duftende Blüten. Ich liebte die Rose sehr und vergaß nie, dass Rosen Sonnenlicht brauchen, um zu blühen und zu gedeihen.

Und wie steht es mit uns? Wenn wir das Gefühl haben, im Dunkeln zu sein, entmutigt und ohne Inspiration, können wir dann ins Licht treten und die Hilfe finden, die wir brauchen? Ja. Ich habe festgestellt, dass die Wärme und das Licht von Gottes Liebe immer zur Hand sind, und wenn wir uns an Gott wenden, werden wir uns unseres wahren Seins bewusst, das nach Gottes Bild und Gleichnis erschaffen ist. Und die Bibel erklärt, dass wir „die Werke der Finsternis ablegen und die Waffen des Lichts anziehen“ (Römer 13:12), wenn wir uns von der Materie zu Geist hinwenden.

Diese „Werke der Finsternis“ können unter anderem Egoismus, Faulheit, Langeweile, Unzufriedenheit und Eigenwillen beinhalten. Aber die Dunkelheit der Sterblichkeit ist nie unser wahres, gottähnliches Sein. Wenn wir die „Waffen des Lichts anziehen“, fangen wir an, die Fröhlichkeit, Vergebung, Demut, Geduld, Sanftheit, Dankbarkeit und Selbstlosigkeit unserer wahren, geistigen, zu Gottes Ebenbild erschaffenen Natur auszudrücken.

Für die Erhellung des Geistes wach zu sein sorgt dafür, dass wir geistig sehen und die Freude fühlen, die uns als Gottes schönen Ideen zu eigen ist. Und wenn wir uns unseres wahren Wesens bewusst sind, fühlen wir unsere Einheit mit der göttlichen Liebe, und Dunkelheit wird durch das Licht der Inspiration und des Fortschritts ersetzt.

Christus Jesus sagte: „Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben. ... So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen“ (Matthäus 5:14, 16). Unser Licht leuchtet, wenn wir uns und andere so kennen und sehen, wie Gott uns kennt und sieht, nämlich als der geistige Ausdruck von Gottes Vitalität und Nützlichkeit.

Diese geistige Vitalität wird in Mary Baker Eddys Buch Wissenschaft und Gesundheit mit Schlüssel zur Heiligen Schrift folgendermaßen beschrieben: „Lasst uns die göttliche Energie des Geistes fühlen, die uns zu neuem Leben führt und weder einer sterblichen noch einer materiellen Kraft die Fähigkeit zu zerstören zuerkennt“ (S. 249).

Der Rosenstrauch hatte bereits alles, was er brauchte, um zu wachsen und zu blühen, doch war Sonnenlicht vonnöten, damit es hervorkommen konnte. Wir verstehen unsere Vollständigkeit und Vollkommenheit, wenn wir unsere geistige Identität behaupten und im Sonnenlicht der Wahrheit leben. Dann leuchten wir mit Gottes widergespiegeltem Licht, Seiner Schönheit und Herrlichkeit.

Patricia Duke

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In 1903, Mary Baker Eddy established The Herald of Christian Science. Its purpose: "to proclaim the universal activity and availability of Truth." The definition of "herald" as given in a dictionary, "forerunner—a messenger sent before to give notice of the approach of what is to follow," gives a special significance to the name Herald and moreover points to our obligation, the obligation of each one of us, to see that our Heralds fulfill their trust, a trust inseparable from the Christ and first announced by Jesus (Mark 16:15), "Go ye into all the world, and preach the gospel to every creature."

Mary Sands Lee, Christian Science Sentinel, July 7, 1956

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